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Sarah Nussbaum Zentrum

August 22 @ 12:00 - 14:00

Die Ausstellung „displaced at home. ein ort, den man zuhause nennt“
erkundet das Konzept der Heimat anhand der Geschichte jüdischer
Menschen in Kassel vor, während und nach der Shoah. Dabei geht sie der
Frage nach: Kann man in der eigenen Heimat vertrieben sein? Die Bilder
und Dokumente der Ausstellung zeigen, wie aus fröhlichen Familienfeiern
sowie aus angesehenen und integrierten Mitgliedern der jüdischen
Gemeinde Vertriebene werden, die systematisch entrechtet und vernichtet
werden. Ein Schwerpunkt der Ausstellung besteht darin, jüdische
Menschen nicht nur als Opfer darzustellen, sondern auch ihr
widerständiges und aktives Handeln sichtbar zu machen. Die Erfahrungen
in den Displaced-Persons-Camps (DP-Lagern) in Kassel veranschaulichen
das Leben unmittelbar nach der Shoah sowie die Suche nach neuen
Heimaten.

Details

  • Datum: August 22
  • Zeit:
    12:00 - 14:00

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